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Wir testen PLA von pp3dp

Nach einigem Hin und Her mit dem deutschen Vertrieb (danke für die dauerhafte Unterstüzung an dieser Stelle) bekamen wir eine weitere Heizplatte und eine Rolle spezielles PLA direkt vom Hersteller (pp3dp) in grün. Dieses PLA sollten wir nun testen, da wir ja beim ABS immer nur Warping hatten und das PLA von Filamentworld scheinbar nicht zu drucken war.

Die ersten Versuche liefen an und wir waren (mal wieder) im ersten Moment begeistert! Kein Warping und der Drucker tat das, was er tun sollte - drucken. :-) Die Euphorie war groß und unser Projekt Tardis entstand! Cool, die Türen waren schnell fertig. Bei der letzten Tür gab es an einer Stelle minimales Warping und eine leichte Delle, wegen einer Erhebung im Stützmaterial. Okay, mit der Erhebung kann ich leben, das kann immer mal passieren. Das Warping? Drucken wir erst einmal den Deckel.
Der Deckel bestand aus einem ziemlich dicken Stück Masse und was soll ich sagen?? WARPING lässt grüßen! Ich kann die Leute nicht verstehen, die sagen, dass sie mit dem up! Mini problemlos drucken... Wir können doch nicht so doof sein. Nun ja, vielleicht ist die Heizplatte (heizt inzwischen bis max. 47 Grad anstatt der versprochenen 60 Grad) ja immer noch ein Problem.
Ich glaube ein andere hätte den Drucker schon längst aus dem Fenster geworfen und würde nie wieder etwas mit 3D Druck machen wollen. Doch zurück zum PLA.

Das Material ist gut und bei den nächsten Drucken gab es auch ein Warping mehr. Soweit, hätten wir jetzt ein funktionierendes System. Hätten... Wenn da nicht der nächste Fehler autrat. Beim nächsten Druck trat kein PLA mehr aus dem Extruder aus und somit wollten wir die Düse reinigen. Hatten wir bei dem ersten Drucker auch schon gemacht und von daher kein Problem - dachten wir... Die Düse saß von Werk aus so feste, dass beim vorsichtigen Lösen das kleine Rohr vom Extruder butterweich durchbrach! Sollbruchstelle???

Megaärgerlich!